Stellungnahme ÖGP zum Ethikunterricht

Das Organisationsteam des Philosophische Cafés Innsbruck schließt sich der Stellungnahme der Ö̈sterreichischen Gesellschaft für Philosophie (ÖGP) zum Ethikunterricht an.

Weitere Informationen finden Sie » hier.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Seit 20 Jahren bietet das Innsbrucker Philosophische Café eine Plattform für die vorurteilsfreie, lebendige Auseinandersetzung mit Themen außerhalb der "Elfenbeintürme" der Universitäten. Auch dieses Semester geben uns in vier Veranstaltungen Experten und Expertinnen kritische Impulse und dies nicht im Sinne des Vermittelns von Information von Wissenden an Unwissende, sondern in Form eines Gesprächs. An einem Ort, der Menschen nicht in Ehrfurcht erstarren lässt, sondern an dem geredet, getrunken, debattiert wird – ein Ort, der allen zugänglich ist.

Wir freuen uns, in Kooperation mit uni.com, der Volkshochschule und "Die Bäckerei" folgendes Programm für das Wintersemester bekannt zu geben:

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Termine und Referenten:

Donnerstag, 19. März 18:00-20:00 Uhr
Philosophie in der verwalteten Welt
Univ.-Ass. Dr. Sergej Seitz, Institut für Philosophie, Universität Innsbruck

Donnerstag, 23. April 18:00-20:00 Uhr
Wellness und das (ganz) Andere: Kritik an einem postmodernen Imperativ
Univ.-Ass. Michaela Bstieler, MA, Institut für Philosophie, Universität Innsbruck

Donnerstag, 7. Mai 18:00-20:00 Uhr
Populismus: Ein historisch-ökonomischer Erklärungsversuch
Assoz.Prof. MMag. Dr. Andreas Wimmer, Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, Universität Innsbruck

Donnerstag, 18. Juni 18:00-20:00 Uhr
Die Unendlichkeit des Universums und andere astrophysikalische Fragen: Wenn die Wissenschaft an ihre Grenzen stößt
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konstanze Zwintz, Institut für Astro- und Teilchenphysik, Universität Innsbruck

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

In einem öffentlich zugänglichen Raum werden Themen diskutiert, die nicht nur ExpertInnen und SpezialistInnen, sondern viele Menschen beschäftigen. Alle, die Interesse an einer Auseinandersetzung über diese Themen, die Interesse am Dialog 'über Gott und die Welt' mitbringen, sollen daran teilnehmen.

Das Philosophische Café entstand 1992 in Paris aus einem kleinen Diskussionskreis des Philosophen Marc Sautet. Bis zu seinem Tod im Jahr 1998 moderierte Sautet jede Woche im 'Café des Phares' philosophische Diskussionen, bei denen alle Interessierten mitdiskutieren konnten. Inzwischen gibt es zahlreiche Philosophische Cafés in Paris, in ganz Frankreich und in vielen anderen Ländern.

'Der Philosoph hat keine fertigen Antworten. Er muß vor allem zuhören, in Frage stellen, zum Denken anregen.' (Marc Sautet)