Aktuell

19.10.22 19:00Ulrich Metschl: Die Klimakrise und die Krise der Kooperation
16.11.22 18:00Michaela Ralser: Die (nach)pandemische Zeit: Was die Gesundheitskrise sichtbar werden ließ und verbarg. Im Zeichen einer neu entdeckten kollektiven Verletzlichkeit und relationalen Sorge
7.12.22 18:00Leonhard Dobusch: Welchen Fakten kann man noch trauen? Zur Glaubwürdigkeitskrise von Wissenschaft und Journalismus im Zeitalter digitaler (Des-)Information
18.01.22 18:00Gundula Ludwig: Krise der Demokratie. Rechtspopulistische Geschlechtspolitiken als antidemokratische Versicherung

Das Philosophische Café Innsbruck ist eine seit über 20 Jahren bestehende Institution an der Schnittstelle von akademischer Philosophie und Öffentlichkeit. Viermal pro Semester werden Vorträge zu unterschiedlichen Themen und Fragestellungen gehalten, die an aktuelle gesellschaftliche Diskurse und Auseinandersetzungen anschließen. Im Zentrum stehen die gemeinsame Diskussion und der Austausch zu philosophischen Problemen sowie der Anspruch, philosophische Überlegungen in einer klaren, für ein breites Publikum nachvollziehbaren Weise zu präsentieren und zu erörtern.

Entsprechend der Idee von Marc Sautet, der 1992 das erste Philosophische Café in Paris gründete und damit seitdem auf der ganzen Welt zahlreiche Nachahmer:innen gefunden hat, geht es bei den Veranstaltungen weniger um „fertige Antworten“, sondern vielmehr darum, „zuzuhören, in Frage zu stellen [und] zum Denken anzuregen“ (Sautet). Wichtig sind dabei Zugänglichkeit und Niederschwelligkeit, weswegen das Philosophische Café als Third-Mission-Format des Instituts für Philosophie der Universität Innsbruck auch dezidiert außerhalb der Universität stattfindet. Die Innsbrucker Bäckerei hat sich für das Café seit vielen Jahren als offener, inklusiver und diskursfördernder Veranstaltungsort bewährt.